das wetter von gestern

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Reformen braucht das Weblog!

Ich handle, ich rede nicht blos. Deshalb folgt nun ein wirklich revolutionärer Eintrag. Letzteres ist selbstredend meine eigene subjektive Einschätzung. Einwände bitte in schriftlicher Form an mein Büro für Öffentlichkeitsarbeit zu Händen Frau Meyers.

Vor ca. 50 Minuten um 14:50 Uhr MEZ begann es zu Regnen. Ein Zustand, der bis zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung unverändert andauert. Bisherige Reaktionen von Betroffenen zeichnen ein deutliches Bild. Äuserrungen waren durch die Bank negativ eingefärbt. Aus Hausmeister Kalle nahestenden Quellen war zu entnehmen, er habe deutlich vernehmbar die aktuelle Situation als "Scheisswetter" und "Kackmist" bezeichnet. Eine offizielle Stellungnahme steht derzeit noch aus. Tippse Gisela machte deutlich, sie sei "in grösster Sorge" um ihre Frisur. Es sei nicht abzusehen, in wie Weit die, eigentlich geplante, Beendigung ihrer Kaffeepause noch Termingerecht vollzogen werden könne. All diese Ereignisse sind in der Tat besorgnisseregend, aber kein Grund zur Panik. Horst ruft zu Ruhe und Besonenheit auf.
25.4.05 15:44


Die Sonne hat es wieder getan. Sie scheint, und das schon seit Tagen. Welch Wonne!

Ich hatte, für meine Verhältnisse, hervoragend gespielt gestern. Es war als hätte ich zum Früstück drei Kilo Steroide gefuttert. Wie ein Rennbulle durch Palomas strassen rennt, rannte auch ich; unaufhaltsam und alles in meinem Wege zerschmetternd. Kurz nach der Halbzeit also kickte Jan mir den Ball vor die Füsse. Mein Instikt erkannte die Möglichkeit und die Würstchen von Gegenspielern wurden zu davonlaufende Witzfiguren, mit um ihre Hüften geschlungene roten Bändern. Gefärlich und mächtig begann mein Siegeszug in richtung Tor. ich schnaufte und hechtete, überrante, mit keiner Wimper zuckend, "Gegner" und in der Ferne begannen die Umrisse des weisen Kastens grösser zu werden. Ich hatte die erste Verteidigungslinie durchbrochen, als mich Jascha so beiläufig wie arogant darüber informierte, dass ich auf meinem Weg in den Triumph alleine sei. Es war ein Gefühl, als hätte ich mich soeben auf einen vollgepisten Klodeckel gesetzt. Wenig später lag ich am Boden und konnte nicht fassen das ich verraten worden war. Jan fand, man baue ein Spiel von hinten auf und würde nicht ohne Sinn und Verstand nach vorne rennen. Jascha hatte sowieso schon vorher gewusst das ich den Ball verliern würde und sich gar nicht die Mühe machen wollen. Von dem Element der Überraschüng wurden sie auch nicht viel halten, bemerkten sie später hinzufügend. Sowieso; ich hätte von Fussball nicht den geringsten Schimmer und könnte daher das nächste mal meine Klappe halten und Verteidiger sein. Basta.
23.4.05 17:27


ich hätte so schön über vorvorgestrige metereologie geschrieben, wäre nicht eine behindertendisco dazwischen gekommen.

bis zum kragen gestopft mit einem brennendem mitteilungsbedürfniss sass ich vor der tastatur und sekunden bevor das erste wort geschrieben worden wäre meint cheffin meinen zu müssen: "die pcs müssen aber noch weg geräumt werden, ne?". oh wie gern ich angefangen hätte zu diskutieren. wie gern ich ihr unterbreitet hätte, dass das jetzt nun wirklich überhaupt gar nicht ginge. das die pcs wohl noch warten müssten und das sie doch schonmal anfangen könne die weizengläser rauszuholen. aber wer seine position kennt, und wer versteht, dass cheffinen giftig und gemein werden, wenn man sie weizengläser holen schickt, der nickt folgsam und murmelt höchstens etwas verärgert, "leck mich doch am arsch mit deiner *murmel* behindertendisko und deinen *murmel* verkackten pcs."

und so schiebt man, frustriert ob der vor der tür grölenden, sich in feierlaune befindlichen, behinderten, einen verkackten pc nach dem anderen in ein verkacktes zivibüro. so holt man die scheiss weizengläser selber aus dem schrank und so träumt man dann schliesslich von einem weichen chefsessel und scharen fauler untergebener. zentnerweise pcs und weizengläser werden die armen tore buckelnd durch stadt und land befördern. wahre behindertenfestivals mit vier bühnen und bierzelt werden sie ausrichten, wenn ich dann mal gross bin! haha!
14.4.05 01:34


Senioren sitzen seit Sommeranfang sonderbarerweise ganz gern im Biergarten

Gestern war reines Bad Wörishofener Landstrassenwetter. Alternativ wird in der Fachliteratur auch der Begriff Im-Fernsehen-zeigen-die-dann-immer-Leute-in-Biergärten-Wetter verwendet. Ein Tag, wie vom Herrogtt persönlich in Auftrag gegeben um mit Michi, Moritz, Marc, Mitja und David eine gepflegte Partie Stadtparkfussball hinzulegen*. Der Tag war in seiner gesamten Länge so nett, da bleibt tatsächlich nichts übrig, als Leute im Biergarten zu zeigen.


*Um Unklarheiten aus dem Weg zu gehen, sollte klargestellt werden, dass nicht der Herrgott, sondern ich, mit Michi, Moritz, Marc, Mitja und David gepflegte Partien Stadtparkfussball hinzulegen pflege.
12.4.05 23:44


wenn man zu faul ist die shift-taste zu benutzen (titel)

darf ich vorstellen, der schnellste wettervongesternbericht der geschichte. es ist zugegebenermassen erst eine halbe stunde heute, aber welcher kleingeist wird sich daran schon stören wollen. da könnte ich wirklich nur mit dem kopf schütteln. mal im ernst jetzt.
also echt.

gemäs der allgemein anerkannten defiontion des begriffs 'gestern' bin ich absolut, ja unumstosslich im trockenen und muss mir nichts vorwerfen lassen!

da das geklärt wäre, dringen wir einmal gemeinsam vor und nähern uns speditiv dem kern der angelegenheit. das wetter von gestern war eine handfeste enttäuschung. morgendliche, scheinbar gutgemeinte, scheinverusuche unseres chefgestirns, erwartete, ohne wirklich eindruck hinterlassen zu haben, ein jähes ende. meine frau mama war sogar gezwungen ihren, fest eingeplanten, sonntagsspaziergang auf unbestimmte zeit zu verschieben. klingt schlimm, war es aber eigentlich gar nicht. sie hat dann einen herrlichen hackbraten gemacht. richtig mit ei in der mitte und allem. was lernen wir daraus? "schlechtes" wetter kann gelegentlich auch was für sich haben!

11.4.05 23:35


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